Saatmais

Über unser Gebiet

Wir ernten mit unseren Maispflückern die Flächen der Vertragslandwirte der RWA in Niederösterreich (Wiener Becken, Marchfeld), dem Nordburgendland und Oberösterreich, somit können wir in absoluten Gunstlagen Mais kultivieren. In Europa gibt es kaum ein anderes Produktionsgebiet für Saatgut mit so großen zusammenhängenden Flächen, mit besten Böden und bewässerbaren Ackern. Außerdem können wir in unserem Einzugsgebiet mit einer sehr hohen Dichte an biologisch bewirtschafteten Flächen aufzeigen.

Wie funktioniert die Maisvermehrung?

Grundlegende Informationen Saatmaisproduktion

Weshalb Maisvermehrung? – der Hybridanbau

Beim Hybridmaisanbau werden zwei Inzuchtlinien gezielt miteinander gekreuzt. Dabei nutzt man die Heterosis und die Homogenität der Hybriden. Um den Heterosiseffekt zu erhöhen kreuzt man eine Mutter- mit einer Vaterlinie, welche genetisch möglichst weit voneinander entfernt sind. Für die Vermehrung werden Mutter- und Vaterlinien abwechselnd auf isolierten Flächen gebaut. Es ist üblich vier weibliche Reihen und drei männliche Reihen nebeneinander anzubauen. Vor der Blüte wird der männliche Teil der Pflanze, also die Fahne, bei der weiblichen Linie entfernt.

Anbau/Hybridisierung

Anhand des Beispiels eines Anbauschemas ist der Abstand zwischen weiblichen und männlichen Linien zu erkennen. Die Schwarzen Linien sind die weiblichen Reihen, während die gepunkteten die männlichen Reihen darstellen. Dabei werden meist die weiblichen Reihen zuerst gebaut und anschließend die männlichen in den dafür vorgesehenen Platz eingesät, sobald die weiblichen ein im Anbauplan beschriebenes Wachstumsstadium erreicht haben. Dies bedeutet für uns eine tägliche Kontrolle der gesetzten weiblichen Linien um das Keimstadium zu beobachten. Die männlichen Reihen müssen unbedingt zum richtigen Zeitpunkt gesät werden, um eine bestmögliche Befruchtung und damit eine ausgezeichnete Qualität zu gewährleisten.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass aufgrund des höheren Deckungsbeitrages in der Maissaatgutproduktion eine weit größere Maßnahmenvielfalt und höhere Aufwände zum Schutz der Pflanzen möglich sind, als im Anbau von Körner, oder Silomais. Damit ist auch eine andere Gesetzeslage in der Saatgutproduktion gerechtfertigt, da es hier beispielsweise ohnehin aufgrund eines erheblichen Mehraufwandes und der Bereitschaft zu aufwendigen Maßnahmen kaum zu einer vermehrten Ausbreitung diverser (Schädlinge) kommt. Dies betrifft sowohl biologische als auch konventionelle Methoden, welche oft Hand in Hand gehen.

INFORMATIONEN für interessierte Vertragsbauern; Ihr Ansprechpartner bei der RWA

SIE sind interessiert auf Ihren Flächen Saatmais biologisch bzw. konventionell zu produzieren? Das Anbaugebiet der RWA erstreckt sich über ganz Niederösterreich, Oberösterreich und das Burgenland. Bitte zögern Sie nicht und melden Sie sich bei  der RWA! Ansprechpartner DI Mathias Breisch, Tel.Nr. 0664/6274333 oder Ing. Michael Lackner 0664/6274283.

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